22-20120625 swtr ravano giambattista


Kurzbiographie

Giambattista Ravano studierte Physik an der ETH Zürich, wo er nach seiner Diplomierung als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent arbeitete. Während einiger Jahre unterrichtete er Physik am Gymnasium und war als Informatikexperte verantwortlich für die Entwicklung des Informatikunterrichts an den Tessiner Gymnasien. Dann spezialisierte er sich in Informatik in der Privatwirtschaft und trat als Analyst und Projektleiter in eine internationale Beraterfirma im IT-Bereich ein, die einer internationalen Unternehmensgruppe im Bereich des Seetransports angehört. Die Tätigkeiten als Unternehmensleiter, Berater und Leiter verschiedener IT-Projekte führt er bis heute weiter. Er leitete die Abteilung für Informationssysteme und war Mitglied der Geschäftsleitung einer Firma für Seetransport mit Sitz in England und Büros in verschiedenen Ländern der Welt. Er leitete eine grosse Zahl IT-Projekte, von der Entwicklung neuer Informationssysteme bis zur Inbetriebnahme von Telekommunikationssystemen im Unternehmensbereich.

An der Tessiner Fachhochschule (SUPSI) unterrichtet Giambattista Ravano Software-Engineering, Datenbanken und Informationssysteme. Als Leiter der Abteilung Innovative Technologien (DFI) ist er Mitglied der Direktion mit besonderer Verantwortung für den Forschungsbereich. Er entwickelte den neuen Studiengang Master of Advanced Studies in Computer Science und förderte die Forschung im Informatikbereich. Er beteiligte sich am Aufbau der neuen Fakultät für Informationswissenschaften der Università della Svizzera italiana (USI), entwickelte einen gemeinsamen Masterstudiengang USI-SUPSI in angewandter Informatik, organisierte die Forschung der SUPSI mit einem multidisziplinären Ansatz und strukturierte die Forschungstätigkeit seiner Abteilung innerhalb von vier Instituten. Er entwickelte zwei neue Studiengänge auf Stufe Bachelor of Science, leitete die Umsetzung des Bologna-Modells für die Diplomkurse in Ingenieurwissenschaften und die Einführung des Master of Science, förderte die internationale Ausrichtung der Diplomstudiengänge und der ingenieurwissenschaftlichen Forschung sowie die Zusammenarbeit mit andern Institutionen.

Seine fortlaufende private Berufstätigkeit und die engen Kontakte zur Wirtschaft veranlassten ihn, sich für die Förderung des Wissens- und Technologietransfers (WTT) einzusetzen und als WTT-Verantwortlicher für die beiden Tessiner Hochschulen zu wirken. Er ist Präsident der von Wirtschaftsverbänden, Handelskammer, kantonaler Verwaltung, USI, SUPSI und regionalen Organisationen zur Standortförderung getragenen Stiftung AGIRE. Die Stiftung ist verantwortlich für die Koordination der regionalen Wirtschafts- und Innovationsförderung und richtet im Auftrag der Tessiner Regierung Innovationsförderbeiträge an Startups und bestehende Unternehmen aus.

Seit 2012 ist Giambattista Ravano Mitglied des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrates.

Giambattista Ravano ist Vater von fünf Kindern und Grossvater.


Adresse
Scuola Universitaria Professionale della Svizzera italiana
Dipartimento Tecnologie Innovative
CH-6928 Manno

Tel +41 58 666 65 52

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Kurzbiographie

Christiane Pauli-Magnus ist seit 2014 Co-Leiterin des Departements Klinische Forschung am Universitätsspital und der Universität Basel und seit 2017 Präsidentin der Swiss Clinical Trial Organisation.

Sie studierte Medizin in Heidelberg und später in Würzburg, wo sie nach Auslandssemestern in Frankreich und Chile 1996 promovierte. Nach ihrer klinischen Ausbildung ging sie von 2000-2001 für einen Forschungsaufenthalt an die University of California San Francisco und forschte zur Pharmakogenetik von Arzneimitteltransportprozessen im Darm und an der Blut-Hirn-Schranke. Im Anschluss wechselte sie als Oberärztin für Klinische Pharmakologie und Toxikologie an das Universitätsspital Zürich, wo sie 2004 habilitierte. 2006 übernahm sie den Aufbau und später die Leitung der Clinical Trial Unit am Universitätsspital Basel, der sie heute noch vorsteht.

Sie ist Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Klinische Pharmakologie und Titularprofessorin für Klinische Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Basel.

Christiane Pauli-Magnus ist seit 2020 Mitglied des Schweizerischen Wissenschaftsrates.

Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. 
 
 
Adresse
Universitätsspital und Universität Basel
Prof. Dr. Christiane Pauli-Magnus
Departement Klinische Forschung
Schanzenstrasse 55
CH-4031 Basel
Tel. +41 61 328 7715
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 21-20120401 swtr wahli walter

Kurzbiographie

Walter Wahli studierte Biologie an der Universität Bern, wo er 1977 promovierte. Er war sodann post-doc Forscher beim Department of Embryology, Carnegie Institution of Washington in Baltimore, und "visiting associate" beim National Cancer Institute, National Institutes of Health in Bethesda (1978-1980).

Im Jahr 1980 wurde er zum ordentlichen Professeur und Direktor des l'Institut de biologie animale der Universität Lausanne ernannt und war von 1999 bis 2003 Prorektor Forschung an dieser Universität. Er gründete das Centre Intégratif de Génomique und leitete es von 2002 bis 2005.

Walter Wahli war zwischen 1987 und 2006 Mitglied des Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds und präsidierte die Abteilung Biologie und Medizin während zweier Jahre.

Seine Forschung befasst sich mit der genetischen Kontrolle des Energiemetabolismus.

Seit 2008 ist er Mitglied des SWTR.

Walter Wahli wurde am 23. Mai 1946 in Moutier geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


Adresse

Monsieur Prof. Dr. Walter Wahli
Centre Intégratif de Génomique
Université de Lausanne
Le Génopode
CH-1015 Lausanne

Tel: +41 21 692 41 10
Fax: +41 21 692 41 15

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Homepage: Université de Lausanne

 

11-20120401 swtr benz willy


Kurzbiographie

Willy Benz studierte Physik an der Universität Neuchâtel und erhielt 1984 für seine Doktorarbeit in Astrophysik die Promotion in Naturwissenschaften an der Universität Genf. Anschliessend absolvierte er eine Postdoc-Ausbildung am Los Alamos National Laboratory (USA) und an der Harvard University und wurde 1987 von der Harvard University zum Assistenzprofessor ernannt. In den Folgejahren lehrte er an der University of Arizona (USA) und an der Universität Genf.

Seit 1997 ist Willy Benz Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, das er seit 2002 als Institutsdirektor leitet.

Sein Engagement in Lehre und Forschung wurde 1988 mit dem Milton Fund Award und ein Jahr später mit dem Thomas Temple Hoopes Price for Excellence in Undergraduate Teaching ausgezeichnet. Im Jahr 2007 wurde er zum auswärtigen wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft ernannt. Er war bzw. ist in verschiedenen wissenschaftlichen Beratungsgremien tätig, u.a. als Vorsitzender des Science and Technology Committee der Europäischen Südsternwarte ESO (2009-2011), seit 2008 als Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Weltraumfragen EKWF und seit 2010 als Vorsitzender des Space Science Advisory Comittee der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Seit 2004 ist Willy Benz Mitglied des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrats.

Willy Benz wurde am 6. Juli 1955 in Neuchâtel geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


Adresse
Prof. Dr. Willy Benz
Physikalisches Institut
Universität Bern
Sidlerstrasse 5
CH-3012 Bern

Tel: +41 31 631 44 11
Fax: +41 31 631 44 05

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Homepage: Universität Bern

24-20120625 swtr stoffel walter


Kurzbiographie

Walter Stoffel studierte Jurisprudenz an der Universität Freiburg (Schweiz) und an der Yale Law School, New Haven (USA). Seine Dissertation widmete er der völkervertraglichen Gleichbehandlungsverpflichtungen der Schweiz gegenüber Ausländern. 1979 legte er die Anwaltsprüfung ab und war an-schliessend in einem renommierten Anwaltsbüro in Zürich tätig.

1986 habilitierte Walter Stoffel auf dem Gebiete des Wettbewerbsrechts an der Universität Freiburg (Schweiz) und erhielt eine ordentliche Professur an der Rechtsfakultät, wo er seither in der französisch-sprachigen Abteilung unterrichtet. Ausserdem lehrte Walter Stoffel an verschiedenen ausländischen Universitäten, unter anderem an der Université de Paris II, der McGill University, Montreal, der Deakin University, Melbourne und der Universität Turin.

Die Schwerpunkte seiner Forschungen und Publikationen betreffen das Wettbewerbs- und Gesellschaftsrecht sowie Fragen des schweizerischen und internationalen Verfahrens- und Gerichtssystems.

Von 1981 bis 1987 war Walter Stoffel Vizedirektor des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleich in Lausanne und von 1994 bis 2000 wissenschaftlicher Leiter der «International Association of Legal Science». Von 2003 bis 2010 war er Präsident der Schweizerischen Wettbewerbskommission.

Seit 2003 ist Walter Stoffel Mitglied des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrates.

Walter Stoffel wurde am 12. Dezember 1949 in Zürich geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


Adresse
Prof. Dr. Walter Stoffel
Université de Fribourg
Chaire de droit économique et droit international privé
Avenue de Beauregard 13
CH-1700 Fribourg

Tel: +41 26 300 80 62
Fax: +41 26 300 97 22

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Homepage: Université de Fribourg