Projekte
Der Schweizerische Wissenschaftsrat SWR berät den Bund in allen Fragen der Wissenschafts-, Hochschul-, Forschungs- und Innovationspolitik. Für jede Amtsperiode erarbeitet der SWR ein Arbeitsprogramm, in Abstimmung mit der Agenda der politischen Behörden. Neben seinen Prioritäten bewahrt sich der Rat einen Handlungsspielraum, um auf Anfragen des Bundesrates reagieren zu können.
- Forschungsbibliotheken als "Data Hubs"
- Auf dem Weg zu nachhaltiger akademischer Forschung in der Schweiz
- Künstliche Intelligenz und Recheninfrastrukturen für den BFI-Bereich
- Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung
- Strategische Überlegungen für die BFI-Botschaft 2029-2032
- Strengthening research collaboration between universities of applied sciences and cantonal universities
- Systematische Analyse internationaler Beratungsgremien
Arbeitsgruppe
SWR: Susanna Burghartz (Chair), Dominique Foray, Adrienne Grêt-Regamey
SWR-Geschäftsstelle: Joël Graf (Project lead), Sibylle Niklaus (Deputy Project lead)
Mandat
Mandat an: Prof. Dr. J. Philipp Trein (Université de Lausanne), Dr. Ana Petrus (scivia GmbH)
Zeitrahmen
01.06.2024 - 08.12.2025
Forschungsbibliotheken sind eine unverzichtbare Infrastruktur für die Wissenschaft. Sie spielen eine entscheidende Rolle für die Wissensproduktion und die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen. In den letzten dreissig Jahren mussten Forschungsbibliotheken zwei disruptive Entwicklungen der digitalen Transformation bewältigen: den Übergang von analogen zu digitalen Beständen und Open Access als neuen Standard für öffentlich finanzierte wissenschaftliche Publikationen. Heute stellt generative KI eine neue Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund befasst sich der SWR mit der Frage, wie die Dienstleistungen von und Rahmenbedingungen für Forschungsbibliotheken in Zukunft gesichert und verbessert werden können. Die Analyse basiert auf Interviews mit Expertinnen und Experten, einem Stakeholder-Workshop und zwei externen Mandaten, die sich mit Fragen der «Multi-level Governance» sowie internationalen guten Praktiken von Forschungsbibliotheken beschäftigen. Auf dieser Grundlage formuliert der SWR Leitprinzipien und konkrete Empfehlungen. Der Begriff „Forschungsbibliothek“ bezieht sich in diesem Projekt hauptsächlich auf akademische Bibliotheken an Hochschulen. Dazu gehören kantonale Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie der ETH-Bereich.
Arbeitsgruppe
SWR: Jean-Marc Triscone (Chair), Adrienne Grêt-Regamey (Vice-Chair), Gabriel Aeppli, Dominique Foray, Markus Kern, Sophie Martin, Christiane Pauli-Magnus
SWR-Geschäftsstelle: Sophie Girardin (Project lead), Adèle Gaveau (Deputy Project lead)
Mandat
Mandat au Centre de compétences en durabilité CCD (Université de Lausanne)
Zeitrahmen
01.04.2025 - 31.03.2027
La communauté scientifique alerte régulièrement sur les risques liés aux changements climatiques et sur la nécessité d’agir rapidement pour mettre en place des mesures de mitigation et d’adaptation. Pourtant, même parmi les scientifiques, peu de mesures en faveur de la durabilité environnementale sont réellement mises en œuvre. Le CSS mène donc un projet pour comprendre les raisons pour lesquelles l’introduction de telles mesures provoque souvent des résistances parmi les chercheurs et les chercheuses, en se penchant sur le cas de la recherche académique en Suisse. Le CSS a mandaté un rapport pour identifier, d’une part, les domaines dans lesquels les acteurs de la recherche académique suisse prennent des mesures en faveur de la durabilité environnementale et, d’autre part, lesquelles de ces mesures génèrent des tensions au sein de la communauté de recherche. À partir de cet état des lieux, le CSS souhaite générer des discussions entre les acteurs concernés et proposer des pistes de solutions susceptibles d’atténuer ces tensions.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Gabriel Aeppli, Susanna Burghartz, Bryn Roberts, Jane Royston, Sabine Seufert
SWR-Geschäftsstelle: Verena Pfeiffer (Project lead)
Zeitrahmen
19.04.2024 - 12.05.2026
Synergien nutzen. Strategien entwickeln. Realitäten schaffen.
Der SWR stellt fest, dass Forschung an und mit KI stark wächst und die bestehenden akademischen Rechenressourcen künftig nicht ausreichen. Hochschulen verfügen über begrenzte und rasch alternde Ressourcen, stehen vor hohen Kosten sowie Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit und verzeichnen eine Abwanderung qualifizierter KI‑Fachkräfte in die Industrie. Das BFI‑System ist damit nur teilweise auf kommende Anforderungen vorbereitet. Der SWR empfiehlt eine langfristige KI‑Infrastrukturstrategie, den Aufbau einer nationalen mehrstufigen Recheninfrastruktur, eines strategischen Leitungsorgans und einer gesicherten, langfristigen Finanzierung. Als Sofortmassnahme sollte der Aufbau leistungsfähiger Rechenkapazitäten als nationale Aufgabe definiert werden, damit die relevanten BFI-Akteure neue Finanzierungs‑ und Governance‑Modelle entwickeln und implementieren, sowie einen gleichberechtigten Zugang für alle BFI‑Akteure gewährleisten
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Seufert (Chair), Sabine Süsstrunk
SWR-Geschäftsstelle: Verena Pfeiffer (Project lead)
Zeitrahmen
13.10.2025 - 02.06.2026
Generative KI verbreitet sich rasch in zentralen akademischen Bereichen wie Lehre, Beurteilung, Studierendenbetreuung und Forschung. Ihr Einsatz ist datenintensiv und stützt sich auf Profilerstellung, Lernanalysen und automatisierte Entscheidungshilfen, wodurch er sich direkt auf Bildungsprozesse auswirkt. Der Educa-Bericht «Datennutzungspolitik im Bildungsraum Schweiz» bietet einen kohärenten Rahmen für den verantwortungsvollen Umgang mit Daten und KI im Schweizer Bildungssystem. Obwohl primär für die obligatorische Schule und Sekundarstufe II entwickelt, enthält er übertragbare Elemente, die auf die Hochschulbildung ausgeweitet werden können. Er dient daher als Grundlage für die Überlegungen des SWR zu KI im Hochschulbereich. Die entsprechende Expertenanalyse untersucht aktuelle KI-Praktiken im Hochschulwesen und identifiziert Bereiche, die weiterer Klärung oder Differenzierung bedürfen. Der SWR wird darauf aufbauend Empfehlungen formulieren, um einen kohärenten, verantwortungsvollen und innovationsorientierten Einsatz von KI im Hochschulwesen zu unterstützen.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Susanna Burghartz, Dominique Foray, Markus Kern, Christiane Pauli-Magnus
SWR-Geschäftsstelle: Verena Pfeiffer (Project lead), Joel Graf (Deputy Project lead), Sophie Girardin (Project collaborator)
Zeitrahmen
01.11.2026 - 30.06.2026
Der SWR wurde vom SBFI eingeladen, strategische Überlegungen für die BFI-Botschaft 2029–2032 zu erarbeiten. Frei von finanziellen oder politischen Eigeninteressen kann der SWR als einziges Gremium für die BFI-Botschaft eine unabhängige und langfristige Gesamtsicht des schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystems einbringen.
Arbeitsgruppe
SWR: Dominique Foray (Chair), Laurent Sciboz (Vice-Chair), Christiane Pauli-Magnus, Jane Royston, Bryn Roberts
SWR-Geschäftsstelle: Adèle Gaveau (Project lead), Sven Hug (Deputy Project lead)
Mandat
Mandat an: Franz Barjak, Fabian Heimsch, Christine Böckelmann.
Zeitrahmen
01.09.2024 - 31.05.2026
The SSC is conducting a project focused on the organization, functioning, and future of research collaborations between the different Swiss universities of applied sciences (UAS). The SSC aims to better understand the place of UAS within their regional innovation ecosystems, from the perspective of their collaborations with their research partners. More specifically, the SSC investigated the research collaborations between the UAS and the other types of higher education institutions, i.e., cantonal universities, and the ETH domain, based on the funding data from the Swiss National Science Foundation (SNSF) and Innosuisse.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Markus Kern
SWR-Geschäftsstelle: Lukas Zollinger (Project lead), Verena Pfeiffer (Deputy Project lead)
Mandat an
Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research ISI
Zeitrahmen
01.07.2026 – 31.12.2026
Der SWR ist bestrebt, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, und stützt sich dabei auf die institutionellen Ansätze und bewährten Praktiken europäischer und internationaler Wissenschafts- und Technologieräte. Um die erforderlichen Erkenntnisse systematisch zu erheben, hat der SWR das Fraunhofer ISI beauftragt, eine vergleichende Analyse anderer Räte und institutionalisierter Systeme durchzuführen, die Regierungen bei der Forschungspolitik beraten (Wissenschaftspolitik). Die ausgewählten Länder weisen zwar Ähnlichkeiten mit dem Schweizer BFI-System auf, sind jedoch vielfältig genug, um eine breite empirische Grundlage für die Analyse zu bieten.