Projekte
Der Schweizerische Wissenschaftsrat SWR berät den Bund in allen Fragen der Wissenschafts-, Hochschul-, Forschungs- und Innovationspolitik. Für jede Amtsperiode erarbeitet der SWR ein Arbeitsprogramm, in Abstimmung mit der Agenda der politischen Behörden. Neben seinen Prioritäten bewahrt sich der Rat einen Handlungsspielraum, um auf Anfragen des Bundesrates reagieren zu können.
- Forschungsbibliotheken als "Data Hubs"
- Begleitevaluation des NFP-Piloten
- Evaluation des Instruments zur Förderung von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung
- Doktorierende in der Schweiz: Anzahl, Rahmenbedingungen und Perspektiven
- Auf dem Weg zu nachhaltiger akademischer Forschung in der Schweiz
Arbeitsgruppe
SWR: Susanna Burghartz (Chair), Dominique Foray, Adrienne Grêt-Regamey
SWR-Geschäftsstelle: Joël Graf (Project leader), Sibylle Niklaus (Deputy Project Manager)
Mandat
Mandat an: Prof. Dr. J. Philipp Trein (Université de Lausanne), Dr. Ana Petrus (scivia GmbH)
Zeitrahmen
01.06.2024 - 08.12.2025
Forschungsbibliotheken sind eine unverzichtbare Infrastruktur für die Wissenschaft. Sie spielen eine entscheidende Rolle für die Wissensproduktion und die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen. In den letzten dreissig Jahren mussten Forschungsbibliotheken zwei disruptive Entwicklungen der digitalen Transformation bewältigen: den Übergang von analogen zu digitalen Beständen und Open Access als neuen Standard für öffentlich finanzierte wissenschaftliche Publikationen. Heute stellt generative KI eine neue Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund befasst sich der SWR mit der Frage, wie die Dienstleistungen von und Rahmenbedingungen für Forschungsbibliotheken in Zukunft gesichert und verbessert werden können. Die Analyse basiert auf Interviews mit Expertinnen und Experten, einem Stakeholder-Workshop und zwei externen Mandaten, die sich mit Fragen der «Multi-level Governance» sowie internationalen guten Praktiken von Forschungsbibliotheken beschäftigen. Auf dieser Grundlage formuliert der SWR Leitprinzipien und konkrete Empfehlungen. Der Begriff „Forschungsbibliothek“ bezieht sich in diesem Projekt hauptsächlich auf akademische Bibliotheken an Hochschulen. Dazu gehören kantonale Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie der ETH-Bereich.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Markus Kern (Vice-Chair)
SWR-Geschäftsstelle: Sven Hug (Project leader), Lukas Zollinger (Deputy Project Manager)
Zeitrahmen
01.01.2025 - 31.12.2026
Publikation Q2/2027
Das SBFI erprobt ein Verfahren zur Lancierung von Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) nach dem Top-down-Prinzip. In diesem Pilotprojekt werden NFP-Themen auf der Grundlage politischer und administrativer Prioritäten festgelegt. Dieses Verfahren ergänzt das etablierte Bottom-up-Verfahren, bei dem Themen auf der Basis wissenschaftlicher Initiativen bestimmt werden. Der SWR führt im Auftrag des SBFI von Januar 2025 bis Dezember 2026 eine Begleitevaluation des Pilotprojekts durch. Dabei überprüft der SWR, ob die vier gesetzten Ziele «Vereinfachung», «Verkürzung», «Flexibilität» und «Transparenz» erreicht werden. Darüber hinaus erarbeitet der SWR Vorschläge zur weiteren Optimierung des Verfahrens. Der SWR beurteilt die Zielsetzung des Pilotprojekts sowie das Engagement der beteiligten Akteure – insbesondere des SBFI, des SNF und des Koordinationsausschusses Ressortforschung – als positiv. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die angestrebten Ziele aufgrund der engen rechtlichen Rahmenbedingungen nur schwer zu erreichen sind.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Jane Royston (Vice-Chair), Susanna Burghartz, Jane Royston, Sophie Martin, Christiane Pauli-Magnus, Jean-Marc Triscone, Gabriel Aeppli, Laurent Sciboz
SWR-Geschäftsstelle: Sven Hug (Project leader), Sophie Girardin (Deputy Project Manager)
Mandat
Mandat an: Der SWR hat bei Prof. Dr. Sandrine Baume und Dr. Henri-Pierre Mottironi (Centre de droit public, Université de Lausanne) eine Studie in Auftrag gegeben, um die Genese von Artikel 15 FIFG sowie seines Vorläufers, Artikel 16 des Forschungsgesetzes (FG), zu beleuchten.
Zeitrahmen
31.03.2025 - 31.03.2026
Publikation Q2/2027
Im Auftrag des SBFI evaluiert der SWR bis im Frühling 2026 das Instrument zur Förderung von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung (Art. 15 FIFG). Im Zentrum der Evaluation stehen vier Themenbereiche: das Instrument im Kontext der Schweizer Forschungs- und Innovationslandschaft, die Förderkategorien, die Förderkriterien sowie die Förderdauer. Aus Sicht des SWR verfügt der Bund mit Artikel 15 FIFG über ein wirkungsvolles Instrument, mit dem er Institutionen ausserhalb der Hochschulen direkt und flexibel fördern kann. Damit können Impulse in prioritären Bereichen gesetzt, das Forschungs- und Innovationssystem weiterentwickelt und die Koordination auf nationaler Ebene gestärkt werden. Das Förderinstrument geniesst in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung und Umsetzung eine hohe Akzeptanz und Unterstützung in der Schweizer Forschungs- und Innovationslandschaft, der Wirtschaft und der Politik. Trotz der hohen Akzeptanz besteht Weiterentwicklungspotenzial. Der SWR empfiehlt deshalb unter anderem, den zentralen Begriff der nationalen Bedeutung zu konkretisieren. Damit kann die Kohärenz des Förderportfolios erhöht und die nationale Wirkung verstärkt werden.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Dominique Foray, Jean-Marc Triscone
SWR-Geschäftsstelle: Sophie Girardin (Project leader), Adèle Gaveau (Deputy Project Manager)
Zeitrahmen
01.04.2025 - 31.03.2026
Publikation Q2/2026
À la demande de la Conférence suisse des hautes écoles (CSHE), le CSS a analysé l’évolution du nombre de doctorants en Suisse entre 2010 et 2024, les conditions de réalisation des doctorats et la demande de titulaires d’un doctorat sur le marché du travail. L’analyse du CSS se base sur des données de l’Office fédéral de la statistique et sur des entretiens menés avec cinq hautes écoles universitaires (HEU). Le nombre de doctorants est en hausse, avec une augmentation de 29 % entre 2010 et 2024. Cependant, cette hausse est proportionnelle à celle du nombre d’étudiants et de professeurs dans les HEU suisses. Les HEU sont en mesure de faire face à cette augmentation tout en garantissant de bonnes conditions d’emploi et un encadrement de qualité à leurs doctorants. Enfin, les doctorants sont très demandés sur le marché du travail, avec des taux de chômage inférieurs à ceux des personnes ayant obtenu un diplôme de bachelor ou de master, ainsi qu’à ceux de la population suisse en général. Le rapport du CSS conclut donc que le système suisse des hautes écoles ne produit pas trop de doctorants.
Arbeitsgruppe
SWR: Jean-Marc Triscone (Chair), Adrienne Grêt-Regamey (Vice-Chair), Gabriel Aeppli, Dominique Foray, Markus Kern, Sophie Martin, Christiane Pauli-Magnus
SWR-Geschäftsstelle: Sophie Girardin (Project leader), Adèle Gaveau (Deputy Project Manager)
Mandat
Mandat au Centre de compétences en durabilité CCD (Université de Lausanne)
Zeitrahmen
01.04.2025 - 31.03.2027
La communauté scientifique alerte régulièrement sur les risques liés aux changements climatiques et sur la nécessité d’agir rapidement pour mettre en place des mesures de mitigation et d’adaptation. Pourtant, même parmi les scientifiques, peu de mesures en faveur de la durabilité environnementale sont réellement mises en œuvre. Le CSS mène donc un projet pour comprendre les raisons pour lesquelles l’introduction de telles mesures provoque souvent des résistances parmi les chercheurs et les chercheuses, en se penchant sur le cas de la recherche académique en Suisse. Le CSS a mandaté un rapport pour identifier, d’une part, les domaines dans lesquels les acteurs de la recherche académique suisse prennent des mesures en faveur de la durabilité environnementale et, d’autre part, lesquelles de ces mesures génèrent des tensions au sein de la communauté de recherche. À partir de cet état des lieux, le CSS souhaite générer des discussions entre les acteurs concernés et proposer des pistes de solutions susceptibles d’atténuer ces tensions.